Knödler Consulting
Work Base für interkulturelle Kompetenz

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Durchführung von Beratungen, Projektmanagement und Trainings

  1. Geltungsbereich
    1. Diese Bedingungen gelten ausschließlich für alle zwischen Knödler Consulting, Marion Knödler, Work Base für interkulturelle Kompetenz, Eduard Conzstr. 31, 75365 Calw, (nachfolgend Auftragnehmerin) und dem Auftraggeber geschlossenen Verträge. Sie gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird oder wenn entgegenstehende AGB des Auftraggebers
    2. In diese AGB kann auf unserer Homepage knoedler-consulting.de eingesehen werden. Ebenso werden diese AGB allen Angeboten und Auftragsbestätigungen beigefügt.
    3. Die AGB sind Bestandteil des jeweiligen Auftrages und ergänzen die getroffenen Vereinbarungen. Unsere Auftragsregelungen gehen den AGB vor.

 

  1. Vertragsschluss
    1. Angebote sind freibleibend und können nur innerhalb einer etwaigen Annahmefrist angenommen werden. Die Auftragnehmerin behält sich die Annahme von Vertragsangeboten, die der Auftraggeber verspätet an sie übermittelt, vor.
    2. Die Annahme durch die Auftragnehmerin kann formlos, insbesondere auch durch Aufnahme der Tätigkeit erfolgen.
    3. Die Auftragnehmerin ist ab Vertragsschluss berechtigt, mit der Ausführung der vertraglichen Leistung zu beginnen, kann jedoch die Ausführung von der Zahlung eines Vorschusses abhängig machen.
    4. Der Vertragsschluss kann in Textform (per E-Mail) erfolgen.
  1. Vertragsgegenstand
    1. Der Gegenstand des Vertrages ergibt sich aus dem Angebot und den darauf bezogenen Absprachen der Parteien.
    2. Vertragsgegenstand ist regelmäßig die Erbringung einer Beratungsleistung. Die Beratungsleistung beruht auf dem Know-How der Auftragnehmerin. Es handelt sich in der Regel um eine Dienstleistung, die das Bemühen um einen Beratungserfolg, nicht jedoch den Eintritt des Erfolgs erfordert. Der Auftraggeber ist daher gehalten, die Umsetzung und letztliche Zweckdienlichkeit der Beratungsleistung selbständig zu prüfen und zu veranlassen. Die im Vertrag im Umfang und in der Ausführung festgelegte Beratungs-, Projektmanagement- oder Trainingsleistung wird mit der für solche Leistungen üblichen Sorgfalt durchgeführt. Darüberhinausgehende Beratungsleistungen bedürfen einer beidseitigen Absprache und müssen schriftlich festgehalten werden.
    3. Sämtliche Leistungen können auf Basis eines Stunden- oder Tagessatzes oder einer Pauschalvereinbarung abgerechnet werden. Entscheidend ist die Vereinbarung der Parteien, respektive das Angebot der Auftragnehmerin.
  1. Verpflichtungen des Auftraggebers
    1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, bereits bei Beauftragung / Vertragsschluss seinen Beratungsbedarf so konkret wie möglich zu bezeichnen und die Auftragnehmerin unverzüglich darauf hinzuweisen, soweit die Beauftragung von seinem tatsächlichen Willen abweicht, um den Vertrag entsprechend anzupassen.
    2. Der Auftraggeber hat ihm überlassene Leistungen unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) auf inhaltliche Vollständigkeit und hinsichtlich des von ihm gewünschten Zwecks zu überprüfen und der Auftragnehmerin ebenfalls unverzüglich Anzeige zu machen, soweit die ihm überlassene Leistung nicht vertragsgemäß ist. Andernfalls gilt die Leistung als vertragsgemäß.
    3. Der Auftraggeber ist verpflichtet, zeitgerecht die für eine ordnungsgemäße Durchführung der im Vertrag vorgesehenen Beratung/ des Trainings notwendigen Unterlagen und Informationen bereitzustellen und gemeinsam festgelegte Maßnahmen durchzuführen, Mitteilungen und Angaben zu überprüfen und Rückmeldungen oder Freigaben bzw. Abnahmen zu erteilen.
    4. Der Auftraggeber ist für die Richtigkeit der von ihm zum Vertragsgegenstand und im Wege der Vertragsausführung getätigten Angaben und bereitgestellten Informationen sowie für die Nutzungsrechte und sonstigen Berechtigungen zur Weitergabe dieser Inhalte rechtlich verantwortlich.
    5. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Auftragnehmerin über die gegebenen wirtschaftlichen Verhältnisse (Schufa-Auskunft, keine Abgabe der Vermögenserklärung, keine Eröffnung eines Insolvenzverfahrens usw.) zu informieren, sofern diese dem der Beratung zugrundeliegenden Vorhaben entgegenstehen.
    6. Beidseitig vereinbarte Termine sind verbindlich. Wenn ohne eine rechtzeitige Absage durch den Auftraggeber ein Termin nicht zustande kommt, ersetzt der Auftraggeber die Reisekosten zuzüglich 3 Beratungsstunden/Trainingsstunden nach den jeweils gültigen Honorarsätzen der Auftragnehmerin.
    7. Soweit eine nicht entschuldigte Verzögerung der vertraglich vereinbarten Ausführungs- und Fertigstellungsfristen eingetreten ist, ist der Auftraggeber erst dann zur Geltendmachung der ihm gesetzlich zustehenden Rechte berechtigt, wenn er der Auftragnehmerin eine angemessene, mindestens aber 14 Tage währende, Nachfrist gewährt hat.
  1. Abrechnung / Zahlungsbedingungen
    1. Die Fälligkeit der Vergütung bestimmt sich nach dem Vertrag. Die Auftragnehmerin ist befugt, eine Vorschusszahlung zu verlangen und Zwischenabrechnungen abgeschlossener Leistungen jederzeit vorzunehmen. Die Fälligkeit des Gesamthonorars tritt regelmäßig mit Abschluss der Leistung (Bereitstellung an den Auftraggeber) ein.
    2. Fällige Abrechnungen sind binnen 14 Tagen zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe ohne Abzug zu bezahlen, sofern nicht in der Rechnung ein abweichendes Fälligkeitsdatum benannt ist.
    3. Widerspricht der Auftraggeber dem in der Abrechnung der Auftragnehmerin zugrunde gelegten Zeitaufwand nicht unverzüglich, gilt der in der Abrechnung zugrunde gelegte Stundenaufwand als genehmigt.
    4. Abrechnungen erfolgen nach Zeitaufwand, regelmäßig je angefangener Viertelstunde.
    5. Sämtliche Leistungen, die über den vertraglich vereinbarten Umfang hinausgehen, werden – auch ohne gesonderte Vereinbarung – nach dem üblichen, im Zweifel nach dem in einem anderen Projekt angesetzten, Stundensatz der Auftragnehmerin abgerechnet.
    6. Der Auftragnehmerin steht Fahrtkosten- und Reisekostenersatz nach der gesetzlichen Regelung zu, sofern nicht eine anderweitige vertragliche Regelung getroffen wurde.
    7. Die Auftragnehmerin hat im Falle offener Forderungen ein Zurückbehaltungsrecht gegenüber dem Auftraggeber an Unterlagen und weiteren Arbeitsleistungen, bis die offenen Forderungen ausgeglichen sind.
  1. Urheberrecht
    1. Soweit Arbeitsergebnisse urheberrechtlich geschützt sind, behält sich die Auftragnehmerin die Rechte daran ausdrücklich vor.
    2. Nutzungsrechte gehen nur in einem für die Vertragsdurchführung erforderlichen Umfang (Zweckübertragungsgrundsatz) auf den Auftraggeber über. Dies umfasst regelmäßig die Nutzung der von der Auftragnehmerin angefertigten Inhalte für die der Beratung zugrundeliegenden Zwecke oder im Falle von Schulungen zur Nutzung durch die Schulungsteilnehmer, nicht jedoch die Veröffentlichung und / oder weitere Auswertung dieser Arbeitsergebnisse durch den Auftraggeber.
  1. Aufbewahrung von Unterlagen
    1. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die schriftlichen Ergebnisse der Beratung und die zur Erstellung der Ergebnisse unmittelbar notwendigen Daten aufzubewahren und entsprechend zu speichern. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, keinem Dritten Einsicht in diese Unterlagen zu gewähren (Datenschutzgrundverordnung).
    2. Vom Auftraggeber überlassene Unterlagen sind von diesem binnen 3 Monaten nach Auftragsende abzurufen, ansonsten werden sie vernichtet.
  2. Dauer des Vertrages und vorzeitige Beendigung / Kündigung
    1. Das Vertragsverhältnis / konkrete Projekt endet grundsätzlich mit dem Abschluss der Beratung, des Projektes, des Trainings.
    2. Eine fristlose Kündigung gemäß § 627 BGB ist für den Auftraggeber nur unter der Voraussetzung möglich, dass der Grund für einen etwaigen Wegfall des Vertrauens in die Leistung der Auftragnehmerin im Rahmen der Kündigung benannt wird.
    3. Den Parteien bleibt das Recht auf eine außerordentliche Kündigung vorbehalten.
    4. Vorzeitige Kündigungen sind im Übrigen ausgeschlossen und werden insoweit bei einer Kündigung durch den Auftraggeber als vom Auftraggeber verschuldeter Vertragsabbruch gewertet. Der Auftraggeber bleibt in diesem Fall zur Vergütung der gesamten vertraglich vereinbarten Vergütung verpflichtet, es sei denn der Auftraggeber kann nachweisen, dass der Schaden der Auftragnehmerin geringer ausfällt. Im Falle eines Vertragsabbruchs durch die Auftragnehmerin behält diese nur Anspruch auf die Vergütung der bereits erbrachten Leistungen, wenn und soweit diese für den Auftraggeber nutzbar sind.
  1. Unterauftragnehmer
  1. Der Auftragnehmerin ist es erlaubt, Leistungen oder Teilleistungen an Dritte zu vergeben. Dies muss auf der Grundlage der Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin erfolgen.
  1. Haftung
    1. Die Auftragnehmerin schließt die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen aus, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten, Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind. Gleiches gilt für Pflichtverletzungen der Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin. Bei in sonstiger Weise verursachten Schäden haftet die Auftragnehmerin bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, auch von Erfüllungsgehilfen, nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, jedoch der Höhe nach beschränkt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schäden und im Übrigen beschränkt auf die Höhe der Haftungssumme der bei ihr vorhandenen Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von maximal 5 Millionen Euro. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung den Vertrag prägen und auf die der Auftraggeber bei Vertragsschluss vertrauen durfte.
    2. Der Auftraggeber haftet für sämtliche von ihm gelieferten Inhalte und Angaben sowie für die von ihm erteilten Freigaben. Die Haftung für erteilte Freigaben gilt jedoch nicht für Mängel der Leistung der Auftragnehmerin, die der Auftraggeber nicht ohne tiefergehende Prüfung erkennen konnte und auf deren ordnungsgemäße Ausführung der Auftraggeber vertrauen durfte.
  1. Geheimhaltung, Datenschutz
    1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, über alle Informationen, die ihr im Zusammenhang mit der Beratungs- und Trainingstätigkeit beim Auftraggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren und die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu beachten. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind.
    2. Soweit die Auftragnehmerin Daten im Auftrag verarbeitet, was regelmäßig jedoch nicht der Fall ist, wird sie auf Anfrage eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung im Sinne des DSGVO abschließen.
    3. Die allgemeinen Informationen zur Datenerhebung – und Nutzung im Sinne von Art. 13, 14 DSGVO ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der Website der Auftragnehmerin unter knoedler-consulting.de/datenschutzerklaerung/

 

  1. Unwirksamkeit einer Bestimmung

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrages einschließlich dieser Regelungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder werden, oder sollte der Vertrag eine Regelungslücke enthalten, soll der Vertrag abweichend von § 139 BGB nicht nur im Zweifel, sondern stets wirksam bleiben. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen verpflichten sich die Vertragsparteien, diese durch solche Bestimmungen zu ersetzen, die dem angestrebten wirtschaftlichen Ergebnis am nächsten kommen.

  1. Gerichtsstand
    Gerichtstand ist Calw.

Stand: 18.12.2018